Irene Fuhrmann, Österreichs erfolgreichste Fußballtrainerin
Bild anzeigen
Ab sofort läuft die Fußball-Weltmeisterschaft – und zwar größer, spektakulärer und irrwitziger als je zuvor. Es gibt aber noch einen Fußball, der deutlich weniger kommerziell ist. Sagt Irene Fuhrmann, die ehemalige ÖFB-Frauen-Teamchefin.

Drucken

Schriftgröße

Hören Sie sich diesen Artikel an

Österreichs erfolgreichste Fußballtrainerin kommt mit dem Fahrrad zum Termin, und es ist noch nicht mal ein besonderes Bike: kein Rennrad, kein fancy Stadtrad, das auch als Einrichtungsgegenstand im Designerladen durchgehen würde; und natürlich nichts mit Motor. Es ist ein wirklich ganz normales Rad, von dem Irene Fuhrmann gerade absteigt, ein Mountainbike, das auch schon ein bisschen in die Jahre gekommen ist. Ich lerne, noch bevor ich das erste Wort gewechselt habe: Frauenfußball ist wirklich anders.

„Linko’s Bachstüberl“ in Purkersdorf – Irene Fuhrmann hat das Lokal vorgeschlagen, weil sie nur ein paar Radminuten entfernt, in Gablitz, wohnt. Und dass man sie hier kennt, wäre doch eher unwahrscheinlich, selbst wenn sie so etwas wie das Gesicht des österreichischen Frauenfußballs ist. Sie hat nicht nur selbst gekickt und als erste österreichische Frau die UEFA-Pro-Lizenz erhalten (womit sie, frei nach Herbert Prohaska, sogar Barcelona trainieren könnte).

Markus  Huber

Markus Huber

ist im Hauptberuf Herausgeber des Magazins „Fleisch“ und schreibt für profil alle zwei Wochen die Kolumne „Powerlunch“.