Doppelseite aus dem Kinderbuch "Eine Kuh in meinem Bett"
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Ein Buch für alle Kinder, die am Abend nicht schlafen gehen wollen

Wer will sich schon zur Ruhe legen, wenn man auch wach sein kann?

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Gute Ausrede, um abends nicht schlafen gehen zu müssen: „Da ist eine Kuh in meinem Bett!“ Man kann einiges aus dem Kinderbuch lernen, das eben „Eine Kuh in meinem Bett“ heißt, von dem Schweizer Schriftsteller Daniel Fehr verfasst und dem Spanier Jorge Martín illustriert wurde: „Muuuuh!“ Im Zimmer des rot gelockten Mädchens, das da nicht ins Bett will, ist also einiges los. Und da Papa in diesem Lese- und Bilderbuch für Kinder von drei bis sieben Jahren mit seinen Weisheiten wieder einmal nicht hinterm Zaun halten kann, verlängert sich schon bald die Liste der viehischen Besucher. Papa sagt: „Es ist schon spät, Schlafenszeit. Und soll ich dir mal was verraten? Kühe schlafen nicht gern allein.“ Schon sitzen Gans und Kuh beim Kartenspiel im Kinderbett, was wiederum zur Folge hat, dass sich die Laune des Vierbeiners jäh verschlechtert, weil die Gans die besseren Karten hat. Ganz zu schweigen vom Elefanten, der etwas später auf einen Abstecher vorbeikommt und rückwärts zählt. Kuh, Gans, Elefant: Es geht zu wie im Taubenschlag! Ein Schlaffluchtbuch, das den blühenden Unsinn feiert. Wer will sich schon zur Ruhe legen, wenn man auch wach sein kann?   

Wolfgang Paterno

Wolfgang Paterno

ist seit 2005 profil-Redakteur.