Catastrophe and Cure
Catastrophe and Cure

© Dominik Pandelidis

Kultur
04/26/2020

Catastrophe & Cure und die Herzen aus Glas

Countersound #25: Philip Dulle findet Musik gegen Corona.

von Philip Dulle

Die Erkenntnis kommt gerne um vier Uhr morgens. Schlaflosigkeit, Unruhe, die Gedanken kreisen, viele Fragen und keine Antworten. Nach der vermeintlichen Katastrophe folgt nicht augenblicklich die Heilung – das wissen nicht nur Virologen und Traumaforscher, das weiß auch eine Indierock-Band aus dem oberösterreichischen Steyr.

Catastrophe & Cure erzählen auf ihrem neuen, soeben erschienenen Album „Somewhere Down The Line“ von diesen Gedankenspielen, von richtigen und weniger guten (Lebens-)Entscheidungen und verpassten Chancen, vom Perspektivenwechsel – und der Erkenntnis, dass Stillstand auch keine Lösung ist.

Nach zehn Jahren des Experimentierens klingen die neuen Songs nach Postpunk-Versatzstücken und Neunzigerjahre-Gitarren, nach treibendem Bass und Synthesizer, nach fettem Studio und DIY-Ästhetik – nach The Jesus and Mary Chain und The Pains of Being Pure at Heart. „Nobodys is out there / Just me and you“, heißt es im zentralen Song „Hearts of Glass“: „Nobody is touching our Hearts of Glass.“

Alles wird gut.

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