Ausgepumpt: Warum Österreichs Wirtschaft so tief abstürzte

Österreich gab besonders viel Geld aus, um die Corona-Krise zu bewältigen. Dennoch erlebte die Wirtschaft einen historischen Crash. Nächste Woche wird endlich wieder aufgesperrt. Doch die ökonomischen Verwerfungen werden nachwirken. [E-Paper]

Drucken

Schriftgröße

Es sind nüchterne Zahlen, aber sie beschreiben ein Gemetzel: Zwischen März 2020 und März 2021 verzeichnete der österreichische Tourismus um 105 Millionen Nächtigungen weniger als im Jahr zuvor. Der Winter war fast ein Totalausfall; von November bis März gab es ein Minus von 92,4 Prozent. Ein Debakel dieser Größenordnung hatte niemand erwartet. Noch im vergangenen Herbst diskutierte das Land, ob Wintertourismus ohne Après-Ski womöglich etwas langweilig werden könnte. Dass es nicht nur keine Bars, sondern auch so gut wie keine Gäste geben würde, schien damals unvorstellbar.

Kaum eine andere wichtige Branche wurde von Corona so eiskalt erwischt wie der Tourismus. Reiseverbote, Quarantäneregeln, eingeschränkter Flugverkehr und geschlossene Hotels machten dem Fremdenverkehr zumindest vorübergehend den Garaus. Ein Tourismusland wie Österreich trifft das besonders. Aber reicht es als Erklärung für den Absturz der heimischen Wirtschaft?

Was genau ist Quantencomputing? Kommen alle Kunden wieder? Wohin mit Förderungen? Lesen Sie diesen Artikel von Rosemarie Schwaiger in voller Länge in der Printausgabe oder als E-Paper!

Rosemarie Schwaiger