Alena Mach, Leiterin des Notquartier Nordheims, steht in der Küche und hält einen selbstgebackenen Keks
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Gegen einsame Weihnachten: Drei Geschichten der Nächstenliebe

Während viele dem 24. Dezember sehnsüchtig entgegenblicken, suchen andere nach Lichtblicken. Warum ein Wiener Pfarrer heuer mit einem iranischen Ehepaar feiert und wieso es im Notquartier Nordlicht Fischsuppe gibt – Schlaglichter zur Weihnachtszeit.

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Einsamkeit tut immer weh. Ganz besonders schmerzlich wird es für Alleinstehende zu Weihnachten, wenn alle anderen mit ihren Familien zusammenkommen und an jeder Ecke die Festlichkeiten beworben werden. Da wird einem das Alleinsein so richtig bewusst. Und genau da wollen eine Sozialarbeiterin, ein Wiener Pfarrer und ein Pensionistenklub Abhilfe schaffen.  

„In unserer Heimat mussten wir den 24. Dezember im Geheimen feiern“

Dass sie Weihnachten einmal so feiern können, war für Katharina und Ali-Leo lange nicht selbstverständlich. Vor eineinhalb Jahren sind die beiden aus dem Iran geflüchtet. Als sie zum Christentum konvertiert sind, wurden sie vom islamischen Regime unter Druck gesetzt. „In unserem Land ist es nicht erlaubt, nach der Geburt zum Christentum zu wechseln. Als das Militär erfahren hat, dass Katharina und ich katholisch werden wollen, mussten wir schließlich fliehen“, erzählt der 38-Jährige Ali-Leo. Die Geschichte der Flucht zieht sich über mehrere Länder, Inhaftierungen und Drohungen vom Regime. Nur unter Tränen können die beiden über diese schwere Zeit sprechen. Zum Schutz der eigenen Sicherheit und jener der hinterbliebenen Familie verwenden sie in Österreich ausschließlich ihre Taufnamen.

Versteckter Christbaum und Kleinigkeiten

Ali-Leo und Katharina sind seit neun Jahren verheiratet, vergangene Woche feierten sie ihren Hochzeitstag. Im letzten Jahr zogen die beiden in die Pfarrgemeinschaft St. Elisabeth im vierten Wiener Bezirk, gemeinsam mit Pfarrer Gerald Gump leben sie in einer Wohnung im ersten Stock. In Österreich zelebriert das Ehepaar zum ersten Mal Heiligabend nicht im Verborgenen. Ein schön geschmückter Christbaum und stimmige Weihnachtsmusik sind für sie eine Besonderheit: „In unserer Heimat mussten wir den 24. Dezember im Geheimen feiern. Es gab nur einen winzigen Christbaum, die Dekoration haben wir uns aus einfachen Dingen zuhause zusammengesucht“, erklärt die 32-Jährige. Um bei Bekannten und Nachbarn nicht aufzufallen, mussten sie den Weihnachtsbaum bis Heiligabend in einem Schrank verstecken. Statt Glühwein und Weihnachtsgans gab es Kuchen und Kleinigkeiten. Die neuen Traditionen möchten die beiden heute nicht mehr missen, wie sie selbst betonen: „Einige beschweren sich über die vielen Menschen am Weihnachtsmarkt. Für uns ist es einfach nur toll. Es gibt so viele Dinge, die Weihnachten in Wien sehr schön für uns machen, so auch der Glühwein“, erzählt Ali-Leo. 

Der 24. Dezember ist für viele der schlimmste Tag im Jahr.

Gerald Gump

Pfarrer der Pfarre zur Frohen Botschaft

Im Festsaal der Pfarrgemeinde zu Frohen Botschaft will das Ehepaar nun Heiligabend in Gemeinschaft verbringen. Das Fest beginnt um 19 Uhr, Menschen mit eingeschränkter Mobilität können von zuhause abgeholt werden. Ali-Leo und Katharina werden dort nicht die einzigen mit Fluchterfahrung sein. Insgesamt sieben Geflüchtete leben derzeit in den Wohnungen der Pfarrgemeinde St. Elisabeth. Der gemeinsame Heiligabend soll Menschen wie ihnen die Möglichkeit geben, die herausfordernde Weihnachtszeit nicht alleine verbringen zu müssen. Stille und Trauer gehören nämlich genauso zum Weihnachtsfest wie Freude und Liebe: „Der 24. Dezember ist für viele der schlimmste Tag im Jahr. Zwischen den Feiertagen tut sich ja relativ wenig. Wenn man hier niemanden um sich hat, kann das schon sehr isolierend und herausfordernd sein“, sagt Pfarrer Gump.

Gedanken an die Hinterbliebenen

Zwischen 15 und 30 Menschen kommen jedes Jahr an Heiligabend zum Pfarrfest. Neben fröhlichen Ehepaaren und Menschen, die Weihnachten kulturell nicht feiern, finden sich auch Trauernde. „Wir haben immer Leute dabei, die einfach für sich sein wollen und den ganzen Abend über schweigen. Viele halten da gar keine Nähe aus, das ist auch völlig okay so“, erzählt Gump. Vor allem in dieser Zeit denken Ali-Leo und Katharina oft an hinterbliebene Freunde und Familienmitglieder im Iran. 

Über Weihnachten versuchen sie, die Traurigkeit in den Hintergrund zu stellen. „Es ist hart, so weit weg vom eigenen Zuhause, seinen Liebsten und dem Heimatland zu sein. Oft macht es uns depressiv, dennoch dürfen wir nicht die Hoffnung verlieren“, sagt Katharina. Die beiden sind dankbar, ihren Glauben endlich ausleben zu dürfen. Er gibt ihnen Halt, ermöglicht Gemeinschaft und Hoffnung. „In Österreich dürfen wir endlich sein, wie wir sind, noch dazu schenkt man uns so viel Liebe. Die kleinen Geschenke, selbstgebackene Kekse und weihnachtliche Musik machen uns unendlich dankbar. Wir kennen das ja alles so nicht“, erklärt Katharina unter Tränen. 

Wie viele Weihnachten die beiden in der Pfarre zur Frohen Botschaft verbringen werden, ist erstmals noch unklar. Ali-Leo wartet auf einen positiven Asylbescheid, Katharina will in dieser Zeit ihr Deutsch verbessern. Gerne würden die beiden ihre früheren Berufe fortführen, Katharina hat Informatik studiert, Ali-Leo war studierter Elektrotechniker. Um sich gegenseitig zu bestärken, beschenken sich die beiden an Heiligabend mit Briefen. Dass ihr größter Wunsch in Erfüllung geht, bedarf wohl noch einiger Zeit. „Alles, was wir wollen, ist Frieden für unser Land. Wir verlieren nicht die Hoffnung: Gott zeigt, uns, dass wir am richtigen Weg sind“, sagt Ali-Leo. 

Johanna Frank setzt gemeinsam mit vier Mitarbeiterinnen der Pensionist*innenklubs Wien die Chtristbaumspitze.
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Johanna Frank mit Mitarbeiterinnen des Pensionist*innenklubs am Neubaugürtel.

Johanna Frank feiert bereits zum fünften Mal in Folge Weihnachten in einem der Wiener Pensionist*innenklubs.

Wenn ich mir etwas wünsche, dann ewige Gesundheit für Alfred und mich

Früher, als Johanna und Alfred Frank noch in ihren 20ern waren, war Weihnachten für sie die schönste Zeit im Jahr. Umgeben von Schnee, mit einer weiß geschmückten Tanne und vielen Familienmitgliedern haben sie Heiligabend gemeinsam mit den Schwiegereltern in Wien gefeiert. „Es war so schön, die strahlenden Augen der Kinder von den Verwandten zu sehen. Auch die Schneewanderungen draußen in Hietzing sind wertvolle Momente, die ich mit dieser Zeit verbinde“, erinnert sich die Pensionistin. Die frühere Verkäuferin lebt seit mittlerweile 60 Jahren in Wien, es war die Liebe zu ihrem heutigen Mann, die sie dazu bewegt hat, ihren Heimatort in Niederösterreich zurückzulassen. 

Von den damaligen Weihnachtsfeiern ist heute nicht mehr viel übrig. Die Schwiegereltern der Franks sind nicht mehr am Leben, die zehn Jahre jüngere Schwester der 91-Jährigen lebt mit eigener Familie in London. Das Paar lebt in einer Wohnung im 20. Gemeindebezirk, Kinder haben sie keine. Gerne wären sie Eltern gewesen, aus bestimmten Gründen war dies jedoch nicht möglich. Vor allem jetzt zur Weihnachtszeit macht dies die Pensionistin oft nachdenklich, oft fragt sie sich wie die Dinge wohl heute sein würden, wenn sie noch weitere Familienmitglieder unter sich hätte. 

Wer bei uns mitmacht, lebt länger

Um Weihnachten in Gemeinschaft zu sein, besuchen die Franks die Weihnachtsfeier eines Pensionist*innenklubs der Stadt Wien. Über einen Computerkurs ist die 91-Jährige das erste Mal damit in Kontakt gekommen, von diesem Moment an besuchte sie ein Klubhaus bei sich im 20. Bezirk fast täglich. „Seit zehn Jahren bin ich Mitglied der Pensionistenklubs, fast jeden Tag schaue ich dort vorbei“, erzählt sie. Am Nachmittag des 24. wird das Ehepaar zum fünften Mal in Folge am dortigen Weihnachtsfest teilnehmen. Bereichsleiterin Madlena Komitova und drei Ehrenamtliche laden dazu ein, den 24. Dezember mit ihnen gemütlich einzuläuten.

„Einsamkeit im hohen Alter ist ein großes Problem. Hier im Klub wollen wir dagegen vorgehen und Menschen ermutigen, sich bei uns zu melden. Ich sage immer: Wer bei uns mitmacht, der lebt länger“, scherzt Komitova. Wer mitfeiern möchte, ist ab 14 Uhr an insgesamt 18 Standorten dazu eingeladen. Um Anmeldung wird gebeten, doch auch spontane Zusagen sind grundsätzlich möglich. Johanna Frank freut sich schon auf das Zusammentreffen mit Freundinnen und Freunden sowie den Klubbetreuenden. 

Das Beste daran: die Weihnachtsgeschichten der anderen. „Es ist wirklich schön, wenn so viele Menschen aus unterschiedlichen Nationen und Herkünften an diesem Nachmittag zusammenkommen. Am, lustigsten wird es dann, wenn die Leute ihre Weihnachtsgeschichten vorlesen“. Die Gemeinschaft tut der 91-Jährigen gut, das Gefühl der Einsamkeit rückt so erstmal in den Hintergrund. „Ich bin umgeben von tollen Menschen, alleine fühle ich mich deshalb nicht“, erzählt sie. Um 17 Uhr begibt sich das Ehepaar Frank auf den Heimweg, Heiligabend feiert es auch dieses Jahr wieder zu zweit. „Mein Mann schmückt den Christbaum, seitdem wir uns kennen, machen wir es so. In der Zwischenzeit kümmere ich mich ums Essen“, erzählt die Pensionistin. 

Harte Zeiten in 2025

Frank ist dankbar, Weihnachten schon so lange mit ihrem Partner verbringen zu dürfen, auch wenn das heurige Jahr alles andere als einfach waren. „Fast täglich mussten Alfred und ich zum Arzt. In letzter Zeit ist er sehr oft gestürzt, dann kam der Schwenkschwindel, seine Konzentration ist mittlerweile auch nicht mehr die Beste“, erzählt sie. Ein Leben ohne ihren Partner ist für die Pensionistin heute unvorstellbar, immerhin sind die beiden seit 66 Jahren verheiratet. An diesem Heiligabend möchten sich die Franks bewusst keine Geschenke machen. Das, was zählt, ist Zweisamkeit. „Ich weiß gar nicht wie es ohne ihn wäre, Geschenke sind da nur Nebensache. Wenn ich mir etwas wünsche, dann ewige Gesundheit für Alfred und mich“, sagt sie. 

„Man schenkt mir Komplimente, Respekt und Wertschätzung. Da braucht es kein Weihnachten dafür“

„Ey Alena, schöne Frisur. Warst Haare schneiden?“ Wenn Alena Mach Zeit für den Friseur hat, fällt es ihren Klientinnen und Klienten sofort auf. „Termine wie diese muss ich mir ein Quartal vorausplanen, die Weihnachtsvorbereitungen laufen auf Hochtouren. Anscheinend lohnt es sich“, erzählt sie. Mach ist die Leiterin des Tagesheimes und Notquartiers Nordlicht, seit dessen Öffnung im Jahr 2017 ist sie von Anfang an dabei. Die Zeit vor Weihnachten ist für sie und ihre 29 Mitarbeitenden besonders stressig. Denn nicht nur die eigene Familie, sondern auch die Bewohnerinnen und Bewohner im Notquartier sollen Weihnachten gebürtig feiern. Der Plan für den Tag: Vormittags wird gemeinsam gefrühstückt, nachmittags gibt es das Weihnachtsessen, abends dürfen alle ihre Geschenke auspacken. Die Klientinnen und Klienten sind für Mach wie eine große Familie. Streit, Spaß und Stress sind Teil der Weihnachtstradition: „Es ist so, wie man es von der eigenen Großfamilie kennt“, sagt sie.

Zwei Töpfe, die voll mit Alena Machs Fischsuppe sind
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Im zweistöckigem Notquartier leben derzeit 100 Bewohnerinnen und Bewohner. Viele von ihnen kommen aus Österreich oder europäischen Ländern wie Polen oder Ungarn. Einer von ihnen ist der 60-Jährige Ondrej Varady. Der gebürtige Slowake lebt seit acht Jahren im Notquartier, eng an seiner Seite ist die Mischlings-Hündin Bella. Seit acht Jahren verbringt er sein Weihnachten im Tagesheim. Ob er sich auf Heiligabend freuen soll, weiß er nicht so richtig: „In der Slowakei hatten wir sehr wenig Geld, dennoch war immer was los, wir waren eine große Familie. Heute weiß ich nicht, was auf mich zukommt, mal schauen, wie es wird“, erzählt der 60-Jährige. 

Verständnisvolle Familie und wartendes Christkind

Eine Sache, die Varady und die anderen Bewohnerinnen und Bewohner zu Weihnachten nicht missen möchten, ist Machs traditionelle Fischsuppe. Insgesamt 30 Liter kocht sie für das Festmahl am 24. Dezember. Am Vortag steht sie dafür etwa drei Stunden in der Küche. „Viele unserer Gäste kommen – wie ich – aus dem Osten. Die Fischsuppe ist dort ein traditionelles Gericht“, sagt sie. Dass sie so viel Zeit für die Weihnachtsvorbereitung hat, weiß die 49-Jährige zu schätzen. Ihre Familie zuhause nimmt darauf Rücksicht, kennt Mach mittlerweile gar nicht mehr anders. „Meine Tochter ist 19 Jahre alt, und weiß, wie wichtig mir das Weihnachtsfest im Notquartier ist. Sobald ich meine Suppe verteilt habe, bin ich wieder am Weg nachhause. Das Christkind muss also nicht warten“, erklärt sie. Die Leiterin erzählt, dass ihre Mitarbeitenden und sie sich den Weihnachtstag aufteilen. Ein Fest für die Bewohnenden zu organisieren, ist für sie „Selbstverständlichkeit“. 

Es war das erste Mal, dass er ein Geschenk mit seinem Namen erhielt. Er fand es so schön, dass er nicht einmal das Geschenkpapier kaputt machen wollte.

Alena Mach

über einen Klienten im Notquartier Nordlicht

Im 22. Gemeindebezirk gibt es nicht nur ein Christkind, sondern ganz schön viele. Geschenke wie Socken, Unterhosen oder Rasierer werden zum Großteil gespendet, die Mitarbeitenden im Heim verpacken damit Geschenke für jede einzeln Person. „Zu Heiligabend soll jeder unserer Gäste ein persönliches Geschenk bekommen. Man schätzt es ja viel mehr, wenn der eigene Name dabeisteht“, sagt Mach. Für ihre Klientinnen und Klienten wird sie hin und wieder kreativ, an ein Geschenk erinnert sie sich besonders gerne zurück. „Letztes Jahr hatten wir jemanden im Haus, der immer nach Zwiebeln in der Küche gefragt hat. Aus Spaß haben wir ihm dann einen Sack Zwiebeln verpackt und unter dem Christbaum gelegt“, erzählt sie. Die kleine Witzaktion entpuppte sich als großen emotionalen Moment. Der Mann konnte vor Freude kaum reden, das Geschenk wollte er zuerst gar nicht auspacken. „Es war das erste Mal, dass er ein Geschenk mit seinem Namen erhielt. Er fand es so schön, dass er nicht einmal das Geschenkpapier kaputt machen wollte“, sagt Mach. 

Von ihren Klientinnen und Klienten wünscht sie sich nichts, Anerkennung und liebe Worte beschenken sie nämlich das ganze Jahr. Momente wie diese zeigen ihr, dass selbst kleine Aufmerksamkeiten sich jedes Jahr wieder lohnen. „Die Bewohnerinnen und Bewohner schenken mir immer wieder Komplimente und zeigen mir Respekt und Wertschätzung. Da braucht es kein Weihnachten dafür“, sagt sie. Neben den 100 Bewohnerinnen und Bewohnern erwartet die Leitern noch mindestens 200 weitere Gäste, für passende Geschenke bittet man noch um Sachspenden, etwa Kleidung oder Hygieneprodukte. Ein Weihnachtsfest für so viele Menschen zu planen, braucht Zeit, das weiß auch Alena. Am Ende des Tages lohnt es sich jedoch, sich selbst vor Augen zu führen: der Stress geht vorüber, für Friseurtermine bleibt auch im kommenden Jahr genug Zeit. 

Gemeinsam statt Einsam an Weihnachten

Weihnachtsfeiern für einsame Menschen in Wiener Pfarren

Pfarrsaal St. Elisabeth (St.-Elisabeth-Platz 9, 1040 Wien), 19:00 – 21:00 Uhr

Anmeldung unter [email protected]

Es wird um Pünktlichkeit gebeten

 

Weihnachten bei diversen Wiener Pensionist*innenklubs

Standorte ersichtlich unter: Weihnachtliches Beisammensein 2025 - Pensionist*innenklubs

Um Voranmeldung bei den jeweiligen Standorten wird gebeten

 

Erlebnis-Kalender bei GemeinsamErleben

Online-Community, mit Chatgruppen und Aktivitäten

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Telefonische Seelsorge

142, täglich von 16 bis 23 Uhr

Keine Anmeldung notwendig

Edina Rainer

Edina Rainer

war Praktikantin bei profil.