Werner Kogler. Der Grünen-Chef zieht ein positives Resümee nach zwei Jahren Regierung.

© Alexandra Unger

Österreich
01/08/2022

Vizekanzler Werner Kogler über Impfpflicht, Sebastian Kurz und Asylpolitik

"Ich wäre froh, wenn wir das Gesetz zur Impfplicht bald nicht mehr brauchen." [E-Paper]

von Christa Zöchling, Rosemarie Schwaiger

Im Interview in der kommenden erscheinenden Ausgabe des profil zieht Vizekanzler Werner Kogler Bilanz. Was die Impfplicht betrifft, werden wir etwaige "neue Erkenntnisse in der Schutzwirkung einpreisen müssen" sagt Kogler. Er wäre froh, "wenn wir das Gesetz zur Impfplicht bald nicht mehr brauchen".

Die Grüne Regierungsbeteiligung habe sich bewährt. Auf die Maßnahmen zur Klimapolitik müsse man stolz sein. Zur Bilanz gehöre auch der Rücktritt von Kanzler Sebastian Kurz: "Diese ganz kleine türkise Gruppe, die gleichermaßen smart wie brachial vorging, ist über sich selbst gestürzt. Aber die Umstände, die dazu geführt haben, wären ohne uns nicht so schnell ans Licht gekommen." In der grünen Schwachstelle Asylpolitik beschwichtigt Kogler: "Man müsse unterscheiden zwischen dem, was von türkis gesagt wird und dem was wirklich passiert." –  Die ÖVP habe in einem Punkt recht: Österreich gehöre zu den drei EU-Ländern, "die seit Jahren am meisten Asylanträge entgegennehmen". Für Wahlen seien die Grünen "gerüstet" – "Die Bedingungen wären günstig".

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