10 Dinge, die 2018 gut liefen
Gesellschaft

10 Dinge, die 2018 gut liefen

Diese guten Nachrichten haben 2018 erträglich gemacht.

1. Es tut sich etwas bei der Gleichberechtigung

Global gesehen hat die Benachteiligung von Mädchen und Frauen in vielen gesellschaftlichen Bereichen abgenommen: Fast 24 Prozent der parlamentarischen Sitze weltweit haben mittlerweile Frauen inne. Bei den Kongresswahlen in den USA bekamen 126 Frauen einen Sitz, das sind knapp über 23 Prozent aller Sitze. Auch das Verhältnis von Buben zu Mädchen in Primär- und Sekundärschulen hat sich mittlerweile fast ausgeglichen. Die #metoo-Bewegung schaffte es auch 2018, viel Aufmerksamkeit auf das Thema sexuelle Belästigung und Missbrauch zu lenken. Einen enormen Rückgang gab es in den letzten Jahren bei der Genitalverstümmelung von jungen Mädchen.

Massive Kritik gab es im Inland jedoch an der Frauenpolitik der schwarz-blauen Regierung.

2. Immer mehr Länder erlauben die gleichgeschlechtliche Ehe

Neben Österreich wurde auch in Costa Rica die gleichgeschlechtliche Ehe durch ein Verfassungsurteil legalisiert. Rund 30 Länder erlauben mittlerweile die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern.

3. Die "dritte Option" beim Geschlecht kommt

Der österreichische Verfassungsgerichtshof bestätigte 2018 die dritte Option beim Geschlechtseintrag.

4. Einwegplastik wurde der Kampf angesagt

Die EU-Staaten stimmten 2018 für ein Verbot von Einwegplastik. Bis 2030 sollen so Umweltschäden im Wert von 22 Milliarden Euro vermieden werden.

5. Nord- und Südkorea schworen sich auf Frieden ein

Nordkoreas Kim Jong Un und Südkoreas Moon Jae-in wollen die Koreanische Halbinsel denuklearisieren und den Krieg zwischen den beiden Ländern endgültig beenden.

6. Das zweitgrößte Korallenriff wurde gerettet

Das zweitgrößte Riff der Welt, das Belize-Barrier-Riff, wurde wegen eines ambitionierten Plans zu seinem Schutz von der Unesco-Liste des gefährdeten Welterbes genommen.

7. Weniger als die Hälfte der Menschheit ist arm oder armutsgefährdet

Erstmals zählten 2018 mehr als 50 Prozent der globalen Population zur Mittelschicht oder Oberschicht. Der Anteil jener, die unter 1,90 Dollar pro Tag verdienen, geht weiterhin zurück.

8. Kapstadt wendete die Wasserkrise ab

Durch striktes Sparen der Einwohner und Verbesserungen der Infrastruktur konnte die Erschöpfung der Wasservorräte vorerst verhindert werden.

9. In Kolumbien entstand der größte Tropenwald-Nationalpark der Welt

Das Naturschutzgebiet Serrania del Chiribiquete wurde um 1,5 Millionen Hektar erweitert und ist nun etwas größer als die Niederlande.

10. Forscher züchteten erstmals Stammzellen aus Blut

Ein Team aus Forschern der Universität Innsbruck um Frank Edenhofer vom Institut für Molekularbiologie und des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg hat menschliche Blutzellen in neurale Stammzellen reprogrammiert. Die reprogrammierten Stammzellen können sich unbegrenzt vermehren und in Zellen sowohl des zentralen als auch des peripheren Nervensystems ausreifen.

"Neurodegenerative Krankheiten wie Parkinson und Alzheimer oder auch chronisch-entzündliche Erkrankungen des Nervensystems wie Multiple Sklerose sind heute mit gängigen Mitteln nicht heilbar, die Medizin kann sie höchstens lindern", so Edenhofer. Mit einer Behandlung mit im Labor erzeugten Stammzellen direkt am Gehirn könne ein Fortschreiten von Parkinson möglicherweise aufgehalten werden. "Daran forschen wir intensiv", fügte der Wissenschafter hinzu.

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  • Do., 03. Jan.. 2019 10:51

    nun, man darf nix gegen den genderwahn sagen (s. punkt 1.3)? schämt's euch! meinungsfreiheit schaut ein bisserl anders aus.

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    • Wolfgang Waas (qilin) Do., 03. Jan.. 2019 19:25

      Wer verbietet denn Dir oder sonstjemandem irgendetwas zu sagen? Was hat 'Genderwahn' mit Gleichberechtigung zu tun - oder mit Meinungsfreiheit? Und wie schaut eine 'Meinungsfreiheit' aus, die andere Meinungen als 'Wahn' tituliert?

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