Politiker in kleinen schwarzen Löchern
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Budgetlöcher noch und nöcher: Das Jahr der vielen Defizite

Ein neuer Finanzminister mit alten Problemen: 2025 war das Jahr der vielen Budgetlöcher. Um wie viel die Staatsverschuldung heuer steigt, konnte auch kurz vor Weihnachten noch niemand so genau sagen.

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Eine freundliche Übergabe stellt man sich anders vor. Am 3. März spaziert gegen Mittag der gerade frisch angelobte Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) von der Wiener Hofburg zu Fuß in die Johannesgasse 5 im 1. Wiener Gemeindebezirk, zu seinem neuen Arbeitsplatz. Auf dem Weg dorthin, der gute zehn Minuten dauert, lernt Marterbauer auch seine neue Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl (ÖVP) kennen. Beide haben einander bei der Angelobung getroffen. Zeit, miteinander zu sprechen, haben sie aber erst auf dem Weg zur Schlüsselübergabe – und zu einem Budgetloch, das sich kurze Zeit später als noch viel größer herausstellen wird als angenommen. Aber das weiß Marterbauer jetzt, irgendwo zwischen Hofreitschule und Kaisergruft, noch nicht.

Marina Delcheva

Marina Delcheva

leitet das Wirtschafts-Ressort. Davor war sie bei der „Wiener Zeitung“.