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Titelgeschichte
11/07/2020

Anschlag in Wien: Die Akte K. F.

Wer war der Attentäter? Wie hat er sich radikalisiert? Warum konnte ein amtsbekannter Gefährder seinen mörderischen Plan ausführen? Die Geschichte hinter dem Anschlag handelt nicht nur von der gescheiterten Resozialisierung eines jungen Mannes sondern auch vom verstörenden Versagen der Behörden.

von Christina Hiptmayr , Thomas Hoisl, Edith Meinhart , Stefan Melichar , Clemens Neuhold , Michael Nikbakhsh , Christa Zöchling

Ein Attentat ohne Attentäter, ein Anschlag ohne Bühne. Wir haben im Zuge der Recherchen intern viel darüber diskutiert, wie wir mit der Identität jenes Mannes umgehen sollen, der am Abend des 2. November in der Wiener Innenstadt vier Menschen erschoss und 23 weitere teils schwer verletzte, ehe er von Polizisten niedergestreckt wurde. Wir sind übereingekommen, weder seinen Vor- noch seinen Nachnamen auszuschreiben und auch kein Foto von ihm zu veröffentlichen und sei es noch so verfremdet. Nichts davon trägt zur Aufklärung dieses Terroranschlags bei, und der Schluss liegt nahe, dass der Attentäter – wie andere vor ihm – genau diese Form der Öffentlichkeit suchte.

Lesen Sie die Geschichte von Christina Hiptmayr, Thomas Hoisl, Edith Meinhart, Stefan Melichar, Clemens Neuhold, Michael Nikbakhsh und Christa Zöchling in der aktuellen Printausgabe oder als E-Paper!

 

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