Beate Meinl-Reisinger findet die Corona-Politik der FPÖ "fetzendeppert".

Beate Meinl-Reisinger findet die Corona-Politik der FPÖ "fetzendeppert".

© APA - Austria Presse Agentur

Österreich
09/10/2021

"Fetzendeppert, muss man sagen"

Ein impfender Gesundheitsminister, der fleißige Student und der Gamechanger als lahme Ente? Die Politik-Zitate der Woche.

"Ich impfe wirklich gern." - Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) sucht auf einer "Impftour" Ausgleich vom Regierungsgeschäft.

"Wir müssen aus dem Sommermodus raus" - Und plädiert für einen Jahreszeitenwechsel.

"Wir haben uns strategisch dazu entschieden, dass wir einen Lockdown für alle nicht durchführen wollen und daher auch nicht durchführen werden." - Wenn mehr Einschränkungen, dann für die Ungeimpften, verkündet Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP).

"Ich höre den VfGH bereits bis nach Linz seufzen." - Das hält nie, ist sich Oberösterreichs FPÖ-Chef Manfred Haimbuchner sicher.

"Wir sind in Wien keine nachgeordnete Dienststelle des Bundes. Ich bin kein Abteilungsleiter der Bundesregierung, sondern im Zuge des Föderalismus ein wichtiger Bestandteil dieser Republik." - Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) schäumt wegen des Kanzlers Corona-Vorpreschens...

"Ich freue mich, dass der konsequente Wiener Weg unterstützt wird." - sah dann beim neuen "Stufenplan" aber ein "Einschwenken" auf die Wiener Linie.

"Das Management einer Pandemie ist - wenn Sie so wollen - auch ein bissl fad." - findet Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ).

"Es gab keinen Lehrgang der Pandemiebekämpfung, den ich oder andere besuchen hätten können. Aber wir sind klüger geworden. " - Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) hat stattdessen im Job gelernt.

"Der angekündigte 'Gamechanger' ist so etwas wie eine lahme Ente." - FPÖ-Chef Herbert Kickl bleibt bei seiner Impfskepsis.

"Fetzendeppert, muss man sagen." - NEOS-Chefin Beate Mein-Reisinger hält nicht nur die Impf-Ablehnung der FPÖ für "absolut unverantwortlich".

"Als Erstes brauch ma Cash." - SPÖ-Prioritäten in der Kommunalpolitik, der Linzer Bürgermeister Klaus Luger spricht Klartext.

"Ich weiß wieder, was es war, sozusagen die Weltuntergangsprognose des Rechnungshofs für das Jahr 2050." - Kurz zweifelt am Klimabericht.

"Ich kenne eigentlich keinen Bericht des Rechnungshofs, der sich mit dem Weltuntergang befasst. Wir rechnen auch nicht damit." - Kraker kontert.

"Ich wollte eigentlich immer etwas Anständiges machen und nicht Politiker werden." - Erst fleißig studiert ...

"Dann bin ich mit 24 sehr überraschend Staatssekretär geworden und seither in der Spitzenpolitik." - ...doch dann kam anders: Kanzler Kurz.

"Ihr Kanzler, Sebastian Kurz, der ist ein junger Kerl, aber er ist kein Christ." - Ein "echter Christ" in Flüchtlingsfragen sei dagegen der deutsche CDU-Spitzenkandidat Armin Laschet, findet dessen priesterlicher Wegbegleiter Heribert August.

 

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