Eine junge Frau arbeitet konzentriert an einem Laptop, umgeben von abstrakten, digitalen und natürlichen Elementen, die den Einfluss von KI auf kreative Berufe symbolisieren.
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Jugend und KI: „Ich arbeite gerade daran, mich selbst abzuschaffen“

KI übernimmt kognitive Routinearbeit und erschwert damit den Berufseinstieg junger Menschen – wer profitiert, wer zurückbleibt.

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Rika kommt gerade von einem Bewerbungsgespräch. Es ist gut gelaufen, doch das muss noch lange nichts heißen. Das weiß die 31-jährige Grafikerin aus Erfahrung. Mit der rasanten Entwicklung von KI-Bildtools sind Kreativ-Jobs am Arbeitsmarkt knapp geworden. Die Konkurrenz ist bei offenen Stellen entsprechend hart. Seit einem Jahr ist die ausgebildete Designerin schon auf Jobsuche. „Nie im Leben hätte ich mir in der Ausbildung gedacht, dass das ein riskanter Job oder Bereich ist“, sagt Rika kopfschüttelnd.

Die künstliche Intelligenz (KI) hat das menschliche Niveau im Kreativbereich und in vielen Verwaltungs- und Recherchetätigkeiten bereits eingeholt – wenn nicht sogar überholt. Damit reduziert die neue Technologie nach und nach den Bedarf an Arbeitskräften. Von diesem Wandel sind vor allem junge Menschen am Beginn ihrer Karriere betroffen.

Hannah Müller

Hannah Müller

ist seit September 2025 bei profil.