Nicht nur in den Staatskassen, auch bei Österreichs Gemeinden klafft ein Milliarden-Budgetloch. Den Bürgermeistern fehlt das Geld für Schwimmbäder, Kindergärten und Kulturvereine. Wo soll da noch gespart werden?
Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser wurde vom Obersten Gerichtshof zu vier Jahren Gefängnis verurteilt – deutlich weniger als in erster Instanz. Zahlen müssen er und seine Mit-Verurteilten trotzdem.
„Schwere Straftaten mit schweren Folgen“ – Der Oberste Gerichtshof hat das erstinstanzliche Urteil gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser und mehrere Mitangeklagte in der Causa Buwog im Wesentlichen bestätigt. Wegen der langen Verfahrensdauer wurden die Strafen reduziert.
Der Oberste Gerichtshof will am kommenden Dienstag seine Entscheidung in der Buwog-Causa rund um Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser bekanntgeben. Am Freitag hatten die Angeklagten das letzte Wort.
Vor dem Obersten Gerichtshof wird über die Urteile gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser und seine Mitangeklagten im Buwog-Verfahren beraten. Sein Anwalt spricht gar von einer „griechischen Tragödie“.
Ein mutmaßlicher Tatplan auf einer Serviette in einem Wiener Nobelhotel, mysteriöse Konten und die Sache mit dem „Schwiegermutter-Geld“: 168 Tage wurde gegen den ehemaligen Finanzminister Karl-Heinz Grasser verhandelt.
Hochegger, Meischberger, Plech – was wäre die Affäre um Karl-Heinz Grasser ohne diese drei zentralen Personen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis des einstigen Finanzministers?
Mehr als 20 Jahre beschäftigte die Buwog-Affäre Politik, Medien und Ermittler. Nun hat der Oberste Gerichtshof das letzte Wort. Er entscheidet, wie tief der Fall des einstigen Polit-Stars Karl-Heinz Grasser sein wird.
Mehr als 20 Jahre beschäftigte die Buwog-Affäre Politik, Medien und Ermittler. Nun hat der Oberste Gerichtshof das letzte Wort. Ex-Finanzminister Grasser wurde zu vier Jahren Haft wegen Korruption und Untreue verurteilt. Der Podcast zur Causa Buwog.
Von Josef Redl,
Stefan Melichar und
Franziska Schwarz
Was ist die Buwog-Affäre und wer war noch mal Karl-Heinz Grasser? Demnächst entscheidet sich, ob Österreichs schillerndster Finanzminister aller Zeiten ins Gefängnis muss – oder nicht.
Zwei Jahre lang wurde zwischen Wien und Abu Dhabi an einer Megafusion verhandelt. Entstanden ist das größte Unternehmen Österreichs. Gleichzeitig verschwindet damit der heimische Petrochemie-Konzern Borealis – und trotzdem ist das vorerst kein schlechter Deal für die Republik.
Der Industrielle Christian Knill und der Gewerkschafter Reinhold Binder haben 2023 die härtesten Lohnverhandlungen der letzten Jahrzehnte geführt. Wie weit sind die beiden Sozialpartner heute auseinander?