Ein Mann mit Maske und Anzug, vermutlich Pilnacek, steht vor einer Tür.
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Der suspendierte Sektionschef wurde nicht rechtskräftig freigesprochen, Mückstein schimpft mit Kickl und Sobotka liest keine Chats. Die Politik-Zitate der Woche.

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"Ja, mir ist das passiert." - Die Weitergabe von internen Informationen ist für den suspendierten Justiz-Sektionschef Christian Pilnacek mehr oder weniger ein Malheur.

"Die Tatsache, dass ein Ermittlungsverfahren nicht öffentlich abzulaufen hat, ist nicht gleichzusetzen damit, dass dieses geheim zu sein hat." - und auch Richterin Julia Matiasch sieht lediglich einen strafrechtlich nicht relevanten Fauxpas.

"Wir wissen auch, dass wir wahrscheinlich Ende nächster Woche, Anfang übernächster Woche bereits die 400-Bettenauslastung auf Intensivstationen mit Covid-19-Patienten erreichen werden." - Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) rechnet bald mit Stufe 3 bei den Corona-Maßnahmen.

"Das ist definitiv gefährlich." - und zeigt sich vom Rat von FPÖ-Chef Herbert Kickl, das Entwurmungsmittel Ivermectin gegen Corona einzusetzen, eher entsetzt.

"Ich werde Kontakt mit ihm aufnehmen, weil ich glaube, dass das tatsächlich brandgefährlich ist für unsere Gesellschaft." - es gibt Redebedarf, meint der Minister.

"Es würde mich sehr freuen, auch dem Gesundheitsminister erklären zu können, wie brandgefährlich seine 2,5G-Regel am Arbeitsplatz und der damit verbundene Psycho-Terror gegen hunderttausende Menschen sind." - Kickl will auch reden, hat aber andere Anliegen.

"Ich lese keine Chats." - Denn Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) tritt dafür ein, "dass Privates privat bleibt".

"Jeder hat wohl schon einmal Dinge gesagt oder geschrieben, die er so nicht wiederholen würde." - Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) kann zumindest den Inhalt kommentieren.

"Ich habe nicht nur die Überzeugung, sondern auch die Gewissheit, dass die Schule offen bleibt." - Heinz Faßmann (ÖVP) ist sich sicher.

"Bitte bedecken sie Mund und Nase nach den derzeit gültigen Regeln" - Die Wiener Linien mit flexibler Masken-Durchsage.

"Es gibt keine Worte, die angemessen wären angesichts dessen, was hier draußen vor dieser Kirche passiert ist vor einem Jahr." - Ein Jahr nach dem Terror-Anschlag in Wien ringt Bundespräsident Alexander Van der Bellen nach wie vor um Worte.

"Am Ende bleibt es kalter Mord." - Und bringt die Geschehnisse dann auf den Punkt.

"Der 2. November ist ein Datum, das in Österreich nie wieder indifferent sein wird." - Für Bundeskanzler Alexander Schallenberg (ÖVP) markiert dieser Tag einen tiefen Einschnitt.