Ein Mann im dunklen Anzug mit ernster Miene, der Volksanwalt Christoph Luisser, auf der Besuchergalerie des Parlaments
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Pilnacek: Wie FPÖ-Volksanwalt Luisser Verschwörungstheorien spinnt

Christoph Luisser wurde von Herbert Kickl in die Volksanwaltschaft geschickt. Dort verbreitet er Verschwörungstheorien zum Tod des Justiz-Sektionschefs Pilnacek und verunglimpft die Ermittler.

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In seiner Sitzung am 7. Mai hatte der Bundesrat allerhand auf der Tagesordnung. Zunächst winkte die Länderkammer eine Änderung der Gewerbeordnung durch: Public-Viewing-Veranstaltungen wie die kommende Fußball-Weltmeisterschaft dürfen nun sechs statt wie bisher vier Wochen lang laufen. Ums Kindeswohl sorgten sich ÖVP, SPÖ, Neos und Grüne in einem gemeinsamen Antrag mit einem „unumstößlichen Bekenntnis zur gewaltfreien Erziehung und Pädagogik“. Zum Schluss der Sitzung diskutierte der Bundesrat die Tätigkeitsberichte der Volksanwaltschaft für die Jahre 2025 und 2024.

Anwesend waren die Volksanwälte Gaby Schwarz (ÖVP) und Christoph Luisser (FPÖ). Dieser referierte den Mandataren des Bundesrats einen Zwischenbericht der Volksanwaltschaft vom 16. Dezember 2025 über „gravierende Ermittlungspannen“, so Luisser, bei der Polizeiarbeit zum Tod des Justiz-Sektionschefs Christian Pilnacek. Das Verdikt des von den Freiheitlichen nominierten Volksanwalts: „Es gibt bis heute kein einziges Indiz, das für einen Suizid spricht.“

Gernot Bauer

Gernot Bauer

ist seit 1998 Innenpolitik-Redakteur im profil und seit 2025 Leiter des Innenpolitik-Ressorts. Co-Autor der ersten unautorisierten Biografie von FPÖ-Obmann Herbert Kickl.