Endlich debattiert die Politik wieder über Vermögen- und Erbschaftsteuern: Die Bevölkerung wäre sowieso dafür, aber manche Medienmacher randalieren, sowie sie diese Worte hören.
Während die einen nicht mehr wissen, wie sie ihr Leben finanziell meistern sollen – machen die anderen den Gewinn ihres Lebens: Banken. Und wir zahlen die Rechnung.
Frau Huber ist nicht mehr die Jüngste. Ihr gegenüber sitzt ihr AMS-Berater. „Na gut“, seufzt er. „Die Lehre gemacht, drei Kinder bekommen, die Eltern gepflegt und jetzt den Mann.“ Er schaut sie fragend an. „Mit einem Wort, Sie haben in Ihrem Leben noch nie etwas gearbeitet?“
Die Klimakrise ist doppelt ungerecht: Die mit viel Geld verursachen sie. Und die mit viel Geld spüren sie am wenigsten. Wer es ernst meint mit der Rettung des Klimas, muss bei den Reichsten ansetzen.
Einkommen und Vermögen in Österreich sind ungerecht verteilt. Das sagen nicht nur Expertenorganisationen wie die OECD, sondern nach jüngsten Umfragen auch sieben von zehn Österreicher:innen.
„Wohnen darf nicht arm machen!“ Mit dieser Ansage hat die KPÖ in Salzburg mehr als elf Prozent der Stimmen geholt, in Salzburg-Stadt sogar über 20 Prozent. Das ist kein Zufall. Wohnen war das wichtigste Motiv, um die KPÖ zu wählen.
Auf dem Kassazettel in Wiener Neustadt. Im Krankenhaus von Liverpool. Und in den vermurten Dörfern des pfälzischen Ahrtals. Die Krisen sind überall angekommen: die Teuerung, befeuert vom Krieg und unserer Abhängigkeit von fossiler Energie. Die Nachbeben der Pandemie. Und der Klimakollaps.