Wann werden Journalisten instrumentalisiert? Der Umgang mit Positionen und Personen am Rand (oder außerhalb) des Verfassungsbogens ist ein ewiger Lernprozess. Österreich hat damit seit Jörg Haider Erfahrung.
Die Bundesregierung poltert gegen Wien. Das hat lange Tradition. Fünf Gründe, warum Ressentiments gegen die Hauptstadt derart beliebt – und trotzdem manchmal falsch sind.
Die SPÖ träumt von der Rückgewinnung ihrer Stammwähler. Das Problem ist nur: Die gibt es längst nicht mehr. Eva Linsinger über den Mythos Kernklientel.
Pamela Rendi-Wagner übernimmt am kommenden Wochenende eine gebeutelte und darnieder liegende SPÖ. Mit dem Mut der Verzweiflung steht die Partei hinter ihr – ohne zu wissen, wohin es geht.
Der ehemalige Vizekanzler und ÖVP-Obmann Reinhold Mitterlehner über den europaweiten Trend zum Populismus, die Frage, ob die ÖVP noch eine christlich-soziale Partei ist, ökonomisch sinnlose Abschiebungen
und den Grund, warum er das Frauenvolksbegehren unterschrieben hat.
Nulllohnrunden, Billigschreibtische, Economy-Flüge: In der Politik darf es immer noch weniger sein. Das führt zu nichts – außer zu plumpen Neiddebatten.
Parteichef Christian Kern flüchtet nach Brüssel. Keiner will die Nachfolge übernehmen. In einer Ho-Ruck-Aktion wird die nächste Quereinsteigerin an die Spitze gehoben, Pamela Rendi-Wagner, die erst als Ministerin in die SPÖ eintrat. In der Partei dominieren Wut, Schockstarre und Entsetzen. Damit scheint die SPÖ ihren europäischen Schwesternparteien nachzueifern: Quer über den Kontinent ist die Sozialdemokratie in der Krise.