Alexis Pascuttini im Grazer Gemeinderat
© Juergen Fuchs/Jürgen Fuchs
Alexis Pascuttini im Grazer Gemeinderat
FPÖ-Graz-Whistleblower: „Ich hatte Angst vor Racheakten“
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Alexis Pascuttini ist erleichtert. Seit mehr als vier Jahren kennt man den 29-jährigen Jurist als Aufdecker in dem Finanzskandal der Grazer FPÖ. Was in all den Jahren nicht einmal seine engsten Vertrauten wussten: Es war Pascuttini selbst, der den mutmaßlichen Steuergeld-missbrauch seiner damaligen Parteifreunde ursprünglich angezeigt hatte. Und er war es auch, der die Causa in die Medien brachte.
Am 9. Dezember 2025 beschloss Pascuttini, sich nicht mehr zu verstecken. Acht Stunden lang sagte er als Zeuge unter Wahrheitspflicht vor der Staatsanwaltschaft (StA) Klagenfurt aus. Erstmals legte der Grazer dabei offen, wie er als Neuling in der FPÖ auf die Spur des Geldes gekommen war – und wer ihm dabei geholfen haben soll. profil, „Kleine Zeitung“ und „Der Standard“ liegt das gesamte 36-seitige Einvernahmeprotokoll vor.
Alexis Pascuttini kommt zu spät. Eigentlich hätte der 29-Jährige profil schon vor einer Viertelstunde treffen sollen, als er in seinem blauen Anzug aus dem Grazer Rathaus eilt. Auf halbem Weg über den Hauptplatz kommt ihm ein Bekannter entgegen. So spät dran kann ein jovialer Ex-FPÖ-Politiker gar nicht sein: Pascuttini bleibt stehen, schüttelt Hände und quatscht noch kurz, bevor er die letzten Meter mit großen Schritten zurücklegt.
Alexis Pascuttini vor dem Rathaus in Graz
© Juergen Fuchs/Jürgen Fuchs
Alexis Pascuttini vor dem Rathaus in Graz
Es gibt kaum ein Medium in Österreich, das den Grazer Gemeinderat noch nicht interviewt hat, selbst in den deutschen „Spiegel“ hat Pascuttini es geschafft. Kein Wunder: Der Grazer war in einer schlagenden Verbindung, ist mit 16 Jahren der FPÖ beigetreten, machte dort eine steile Karriere und wurde mit nur 25 Jahren Chef des blauen Klubs in Graz. Rund ein Jahr später wurde Pascuttini von FPÖ-Landeschef Mario Kunasek aus der Partei geworfen. Seitdem stellt sich Pascuttini öffentlich gegen seine Ex-Partei. Trotz seines Parteiausschlusses behielt Pascuttini sein Mandat im Grazer Gemeinderat. Bei der Gemeinderatswahl am 28. Juni tritt er für die Neos an.
Vier Jahre Ermittlungen
Seit über vier Jahren durchforstet die Justiz die Finanzen der Grazer Freiheitlichen. Nach Berichten der „Kleinen Zeitung“ im Oktober 2021 über finanzielle Ungereimtheiten waren erst Stadtparteichef Mario Eustacchio und Klubchef Armin Sippel zurückgetreten. Dann hatte sich der damalige Finanzreferent der Stadtpartei, Matthias Eder, selbst angezeigt. Eder behauptet seitdem, er habe im Alleingang bis zu 710.000 Euro veruntreut.
Die StA Klagenfurt vermutet allerdings, dass sich neben Eder auch Eustacchio, Sippel und weitere Personen aus dem Umfeld der Partei an den staatlichen Geldern bereichert haben. Insgesamt könnten rund 1,8 Millionen Euro an Steuergeld veruntreut worden sein. Und der steirische Landeshauptmann Mario Kunasek wird verdächtigt, all das als steirischer FPÖ-Chef gewusst und nicht verhindert zu haben.
STEIERMARK-WAHL: FPÖ STEIERMARK PARTEIVORSTAND: HERMANN / KUNASEK / EUSTACCHIO
© APA/ERWIN SCHERIAU
STEIERMARK-WAHL: FPÖ STEIERMARK PARTEIVORSTAND: HERMANN / KUNASEK / EUSTACCHIO
Insgesamt ermittelt die StA Klagenfurt in diesem Großverfahren mit 446 Ordnungsnummern gegen neun bekannte und eine unbekannte Person. Die Vorwürfe reichen von Veruntreuung und Untreue über Urkundenfälschung, Förderungsmissbrauch bis zu Geldwäscherei. Die Beschuldigten bestreiten die Vorwürfe. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Wendepunkt Ibiza
Als Pascuttini der FPÖ beitrat, zeichnete sich von alledem noch nichts ab, im Gegenteil: Der junge Grazer stieß aus Protest gegen den groß-koalitionären Proporz zu den Freiheitlichen. Doch als Pascuttini ab 2016 in seinem Heimatbezirk Gösting aktiv wurde, geriet er rasch an harte finanzielle Grenzen, wie er profil in seinem Büro in Graz erzählt: „Da habe ich gesehen, was die anderen Parteien machen konnten – und was bei uns nicht möglich war.“ Pascuttini begann, von der Stadtpartei Gelder für seine Arbeit im Bezirk anzufordern, bekam aber immer wieder dieselbe Antwort: Es sei kein Geld da.
Alexis Pascuttini in seinem Büro im Grazer Rathaus
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Alexis Pascuttini in seinem Büro im Grazer Rathaus
Der junge Politiker ärgerte sich immer wieder, doch erst das Ibiza-Video läutete 2019 eine Trendwende für ihn ein. Heinz-Christian Strache sei sein Idol gewesen, sagt Pascuttini selbst: „Durch Ibiza bin ich erstmals ein bisschen vom Glauben abgefallen. Da fängt man schon zu zweifeln an.“ Auch weil sich Strache mit übertriebenen Spesen an der Wiener Partei bereichert haben soll. Die Ermittlungen laufen, Strache bestreitet die Vorwürfe, es gilt die Unschuldsvermutung.
Und doch habe er an die Partei geglaubt, erzählt Pascuttini: Nach dem Ibiza-Skandal hätten Eder und er im Herbst 2019 über die Finanzen der Stadtpartei gesprochen. Er habe Eder nur gefragt, ob die Wiener Spesenaffäre auch den Grazer Freiheitlichen schaden könnte: „Ich war damals wirklich der Meinung: So was passiert uns in Graz nicht.“ Eder soll darauf gesagt haben: „Ja glaubst du, dass das bei uns anders ist?“ Schon damals habe ihm Eder erklärt, wer aller in Graz versorgt werde müsse, so Pascuttini – „und schließlich hat er dann auch noch gesagt, dass sich Mag. Eustacchio selbst auch einiges ‚herausnehmen‘ würde“. Er habe das nicht so ernst genommen und als „besoffene Geschichte“ eingeordnet, sagte Pascuttini in seiner Zeugeneinvernahme. Erst über die darauffolgenden Monaten setzte sich das Puzzle langsam zusammen.
Quellen quer durch die Partei
Die einzelnen Teile für das große Bild sammelte Pascuttini quer durch die Partei: Der heutige Neos-Politiker will Unterstützung aus verschiedenen Kreisen der steirischen FPÖ gehabt haben, auch aus dem engsten Umfeld des heutigen Landeshauptmannes Mario Kunasek. Manche davon hätten selbst hinterfragt, warum die Stadtpartei so wenig Geld für politische Arbeit zur Verfügung stellte, andere hätten bei ihm schlicht ihren Frust abgelassen. Die allermeisten Quellen dürften voneinander nichts gewusst haben. Es hat sich wohl keine kleine Gruppe gegen die Grazer FPÖ-Spitze verschworen. Stattdessen waren offenbar schlicht mehrere Blaue mit den Vorgängen in Graz so unzufrieden, dass sie sich einem aufstrebenden Neuling anvertrauten.
Fünf Personen waren laut Pascuttini für die Aufklärung besonders zentral: ein Rechnungsprüfer der FPÖ Graz, dem langsam dämmerte, dass ihm nicht alle Unterlagen zur Verfügung standen; Dominik Hausjell, heute Pressesprecher der blauen Landesrätin Claudia Holzer und FPÖ-Kandidat bei der Gemeinderatswahl in Graz; Philipp Könighofer, damals Pressesprecher von Kunasek und heute stellvertretender Klubobmann der FPÖ im Landtag; ein ehemals leitender Angestellter von Eustacchio im Stadtratsbüro, der später mit Pascuttini zusammenarbeitete; und eben Matthias Eder, jener blauer Finanzreferent, der später die Selbstanzeige einbrachte.
Nach dem Gespräch mit Eder im Herbst 2019 begann Pascuttini, durchzurechnen, welche Fördergelder die Partei erhält und wofür sie ihr Geld ausgibt. Im Herbst 2020 begann Hausjell in der FPÖ, über Empfehlung von Pascuttini soll er rasch im Stadtparteibüro von Eustacchio angestellt worden sein. Hausjell habe „alle möglichen Dinge und Informationen gesammelt“, sagte Pascuttini gegenüber der StA. So sei Hausjell auch auf Excel-Tabellen gestoßen, in denen die Ausgaben von Stadtklub und -partei gesammelt waren: „Diese Excel-Tabellen hat er unter anderem auch mir weitergegeben“, sagte Pascuttini unter Wahrheitspflicht – er habe sich zunächst darüber aber nur amüsiert, etwa weil die Partei ihren Funktionären Reisen nach Südamerika spendiert hatte, die er nur als private Ausflüge gekannt hatte: „Hintergrund soll auch gewesen sein, dass der Ankauf von Land in diesen Ländern vorbereitet werden sollte, dies, falls es in Europa ‚abwärts geht‘.“ Doch in den Listen finden sich auch hohe Verfügungsgelder für Mario Eustacchio: 50.000 Euro pro Jahr.
Doch keine Aufdecker?
Hausjell weist Pascuttinis „Behauptungen“ zurück, diese seien wohl in seiner nunmehrigen Funktion als Neos-Kandidat einzuordnen. „Faktum ist, dass derzeit die Vorwahlphase läuft und hier offenbar mit Auszügen einer Aussage versucht wird, den Fokus auf gewisse gerichtsanhängige Sachverhalte zu lenken, um wohl letztlich der FPÖ zu schaden“, ließ Hausjell dazu von der Pressestelle der FPÖ Steiermark ausrichten: „Daran werde ich mich keinesfalls beteiligen.“ Die steirische FPÖ hält an Hausjell als Kandidaten für die Gemeinderatswahl in Graz fest.
An der Erstellung oder medialen Weitergabe von anonymen Strafanzeigen gegenüber aktiven oder ehemaligen FPÖ-Funktionären habe ich niemals wissentlich mitgewirkt.
Philipp Könighofer
Stellvertretender Klubobmann der FPÖ im steirischen Landtag
Und auch Könighofer, der laut Pascuttini ebenfalls an der Aufklärung beteiligt gewesen sein soll, betont gegenüber profil: „An der Erstellung oder medialen Weitergabe von anonymen Strafanzeigen gegenüber aktiven oder ehemaligen FPÖ-Funktionären habe ich niemals wissentlich mitgewirkt.“ Bei entsprechenden Behauptungen behalte er sich rechtliche Schritte vor. Er sei auch nie Mitglied der FPÖ Graz gewesen, habe daher auch keinen internen Einblick gehabt, so Könighofer. Er sei damals lediglich als Pressesprecher mit Pascuttini, wie mit zahlreichen anderen blauen Funktionären, in Austausch gestanden.
Die verschwundene Anzeige
Fakt ist: Pascuttini suchte weiter. Ende 2020 begann er, besonders heikle Gespräche heimlich aufzunehmen. Der einstige enge Mitarbeiter von Eustacchio im Stadtratsbüro habe etwa die aus der Excel-Liste erkennbaren 50.000 Euro an Verfügungsmittel an Eustacchio bestätigt: „Ihr wisst’s das alles nicht in der Stadtparteileitung“, habe der blaue Beamte gesagt. Zudem habe er auch von einem sexuellen Übergriff eines hohen Stadtparteifunktionärs erzählt, sagt Pascuttini. Eder habe ihm wiederum erzählt, dass rund 20.000 Euro an „Schweigegeld“ bezahlt worden seien, um den Vorfall zu vertuschen.
Die StA Klagenfurt ist diesen Vorwürfen schon vor einiger Zeit nachgegangen, fand aber keinen konkreten Anfangsverdacht und leitete daher auch keine Ermittlungen ein.
Ein 50-Euro-Schein ist mit weißer Farbe auf einer abstrakten, blau gemalten Fläche befestigt.
© Juergen Fuchs/Jürgen Fuchs
Ein 50-Euro-Schein ist mit weißer Farbe auf einer abstrakten, blau gemalten Fläche befestigt.
Im Sommer 2021 reichte es Pascuttini: Er brachte eine Anzeige bei der StA Graz ein. Niemand wusste davon, nicht einmal seine engsten Vertrauten. In der anonymen Sachverhaltsdarstellung gab er sich als Mitglied der Stadtparteileitung zu erkennen. Doch dann passierte: nichts. Die StA Graz leitete keine Ermittlungen ein, niemand kam auf den Whistleblower zu. In den bald fünf Jahren Ermittlungen wird die Anzeige auch nie in den Akt aufgenommen. Der Eingang der Sachverhaltsdarstellung „konnte – trotz umfangreicher Recherchen bei der StA Graz – nicht verifiziert werden“, heißt es aus der StA Klagenfurt zu profil: „Daher liegt diese Anzeige nicht vor.“
Im Herbst 2021 war für Pascuttini klar: Wenn die Justiz nicht handelt, muss die Causa an die Öffentlichkeit. Auch Kunaseks damaliger Pressesprecher Könighofer sowie der Rechnungsprüfer der Stadtpartei hätten das so gesehen, sagt Pascuttini unter Wahrheitspflicht. Könighofer bestreitet diese Darstellung. Der Rechnungsprüfer versuchte zunächst, einen Redakteur der „Kronen Zeitung“ anzurufen, erzählt Pascuttini, „dieser hat jedoch nicht abgehoben“. In Folge habe der Rechnungsprüfer sich daher mit Bernd Hecke von der „Kleinen Zeitung“ getroffen.
Zum Rücktritt berichtet
Hecke war dann auch jener Journalist, der die Causa publik machte: Zuerst berichtete Hecke am 8. Oktober 2021 über Sippels Anstellung im „Steirischen Verlagsverein“ – und dass die Partei dies finanziere. Und am 29. Oktober 2021 berichtete die „Kleine Zeitung“ dann über die brisanten Excel-Listen. Die Berichterstattung zwang Eustacchio und Sippel zum Rücktritt und Eder zur Selbstanzeige. Erst eine weitere anonyme Anzeige auf Basis der Berichterstattung löste dann die Ermittlungen der StA Graz aus.
Für Pascuttini wurde die Finanzcausa auch öffentlich zum prägenden Thema: Im Alter von 25 Jahren folgte er Sippel im Winter 2021 als Klubchef der FPÖ Graz nach. Womit Teile der Partei offenbar nicht gerechnet hatten: Pascuttini blieb in der Finanzcausa lästig. Im Herbst 2022 kam es endgültig zum Bruch: Weil ein blauer Gemeinderat seine Rolle in der Finanzcausa verschwiegen hatte, schloss Pascuttini ihn aus dem FPÖ-Klub aus. Die Landes-FPÖ forderte, den Ausschluss zurückzunehmen – auch als die Polizei eine Razzia bei dem Gemeinderat durchführte und dort, wie sich später herausstellen würde, NS- und Kindesmissbrauchsmaterial fand, wie „der Standard“ zuerst berichtete. Als sich Pascuttini weigerte, wurde er selbst aus der Partei geworfen.
Ab da ist seine Rolle in der Öffentlichkeit klar: Als Klubobmann des neuen „(Korruptions-)Freien Gemeinderatsklubs“ (KFG) hat er Einsicht in das Ermittlungsverfahren – und nutzt dies, um die Öffentlichkeit an die mutmaßliche Misswirtschaft in der FPÖ Graz zu erinnern. Die Folge: Zahlreiche private Anzeigen und Klagen zwischen Pascuttini und FPÖ-Landesobmann Kunasek. Und: Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt wirft den KFG zwischenzeitlich auf Wunsch von Kunasek aus dem Verfahren – zu Unrecht, wie Gerichte entscheiden werden.
Schutzloser Whistleblower?
Aber wenn er doch ohnehin schon so sehr in der Öffentlichkeit stand: Warum hat sich Pascuttini in all den Jahren nie als ursprünglicher Aufdecker der Finanzcausa geoutet? „Es gibt leider keinen Schutz – und ich hatte Angst vor Racheakten“, sagt Pascuttini. Immerhin sei man hier „irgendwie tief drin in einer Form der organisierten Kriminalität“. Pascuttini erinnert an den Ex-Gemeinderat, der wegen des Besitzes von Kindesmissbrauchsmaterial verurteilt wurde. Der Bruder eines führenden Grazer FPÖ-Politikers hat im großen Stil die Droge Crystal Meth produziert und damit gehandelt. Und gegen einen weiteren ehemaligen blauen Gemeinderat wird wegen eines mutmaßlichen Krypto-Betrugs in Millionenhöhe ermittelt.
Alexis Pascuttini in seinem Büro in Graz
© Juergen Fuchs/Jürgen Fuchs
Alexis Pascuttini in seinem Büro in Graz
„Und auch die Staatsanwaltschaft hat sich nicht vertrauenswürdig verhalten“, sagt Pascuttini: Erst wurde seine Anzeige offenbar nicht ernst genommen. Dann ermittelte die StA Graz nur schleppend – bis sie sich nach sechs Monaten für befangen erklärte und die StA Klagenfurt den Fall übernahm. Auch dort wurde für Pascuttini nicht rasch genug gearbeitet, die Staatsanwältin schloss ihn dafür aber auf Verlangen von Kunasek aus dem Verfahren aus. „Man fühlt sich wie im falschen Film“, sagt Pascuttini. Erst mit dem neuen Staatsanwalt habe sich die Situation gebessert. Und auch die Kriminalpolizei habe immer gute Arbeit geleistet, betont der Grazer.
Warum hat er sich dann im Dezember doch aus der Deckung gewagt? „Ich kann den Staatsanwalt nicht anlügen“, sagt Pascuttini. Aber er habe auch einen Schlussstrich ziehen wollen. Der kommt ohnehin: Wenn sich der Grazer Gemeinderat nach der Wahl am 28. Juni neu konstituiert, verliert Pascuttini alle Einsichtsrechte in die Ermittlungen zur Finanzcausa. Man merkt ihm etwas Wehmut an, aber mehr noch Erleichterung: „Ich habe nach dem 9. Dezember 2025 sehr gut geschlafen. Und jetzt ist alles gesagt.“
Max Miller
ist seit Mai 2023 Innenpolitik-Redakteur bei profil. Schaut aufs große Ganze, kritzelt gerne und mag Grafiken. War zuvor bei der „Kleinen Zeitung“.