Alexis Pascuttini im Grazer Gemeinderat
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FPÖ-Graz-Whistleblower: „Ich hatte Angst vor Racheakten“

Alexis Pascuttini hat den FPÖ-Finanzskandal in Graz aufgedeckt. Wer ihm dabei geholfen hat und warum er sich erst jetzt aus der Deckung wagt.

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Alexis Pascuttini ist erleichtert. Seit mehr als vier Jahren kennt man den 29-jährigen Jurist als Aufdecker in dem Finanzskandal der Grazer FPÖ. Was in all den Jahren nicht einmal seine engsten Vertrauten wussten: Es war Pascuttini selbst, der den mutmaßlichen Steuergeld-missbrauch seiner damaligen Parteifreunde ursprünglich angezeigt hatte. Und er war es auch, der die Causa in die Medien brachte.

Am 9. Dezember 2025 beschloss Pascuttini, sich nicht mehr zu verstecken. Acht Stunden lang sagte er als Zeuge unter Wahrheitspflicht vor der Staatsanwaltschaft (StA) Klagenfurt aus. Erstmals legte der Grazer dabei offen, wie er als Neuling in der FPÖ auf die Spur des Geldes gekommen war – und wer ihm dabei geholfen haben soll. profil, „Kleine Zeitung“ und „Der Standard“ liegt das gesamte 36-seitige Einvernahmeprotokoll vor.

Max Miller

Max Miller

ist seit Mai 2023 Innenpolitik-Redakteur bei profil. Schaut aufs große Ganze, kritzelt gerne und mag Grafiken. War zuvor bei der „Kleinen Zeitung“.