© APA - Austria Presse Agentur

Titelgeschichte
12/05/2020

Superlang: Der Buwog-Prozess ist geschlagen

Im Buwog-Prozess sind Urteile gefallen – 16 Jahre nach der Privatisierung der Buwog, elf Jahre nach Beginn der Ermittlungen wurden Karl-Heinz Grasser und Freunde zu hohen Haftstrafen verurteilt. Und auch wenn Sie das jetzt nicht lesen wollen: Es gilt die Unschuldsvermutung.

von Stefan Melichar , Michael Nikbakhsh

Für junge Erwachsene in den frühen Zwanzigern ist die Ära Schwarz-Blau I nicht einmal eine vage Erinnerung. Dafür liegt die Amtszeit von ÖVP-Bundeskanzler Wolfgang Schüssel zu lange zurück. Im Februar 2000 hatte Schüssel mit der FPÖ eine Koalition gebildet, die einen gewissen Karl-Heinz Grasser, damals 31, als Finanzminister hervorbrachte.

Es war die große Zeit von Jörg Haiders „Buberlpartie“, in den darauffolgenden sieben Jahren gab es für die Clique einiges zu tun (von einer Parteispaltung einmal abgesehen). Der Staat privatisierte (unter anderem Telekom Austria, Dorotheum, Austria Tabak und Buwog), der Staat beschaffte (unter anderem Kampfjets und ein digitales Behördenfunksystem). Und immer wieder der Verdacht, dass es bei den Geschäften der Republik Österreich nicht nur mit rechten Dingen zugegangen war.

Lesen Sie die Geschichte von Stefan Melichar und Michael Nikbakhsh in der aktuellen Printausgabe oder als E-Paper!

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.