Der ehemalige FPÖ-Innenminister Herbert Kickl steht in einem Wahlkampf zum ersten Mal selbst im Rampenlicht. Genüsslich zündelt er gegen Linke, Flüchtlinge – und Sebastian Kurz.
Der Parteitag der FPÖ, der am Samstag in der Grazer Messehalle über die Bühne ging, - eine bescheidene Bühne ohne aufwändige Inszenierung - war dennoch historisch.
Eine neue historische Studie geht der Frage nach, wie unsere Gesellschaft einst in die Barbarei schlittern konnte. Wurde Hitler von den Dichtern und Denkern unterschätzt?
Alle finden Pamela Rendi-Wagner ungemein sympathisch, aber niemand nimmt sie richtig ernst. Auf Märkten, in Bädern und im Gemeindebau trifft die SPÖ- Spitzenkandidatin Menschen und übt sich im Small Talk. Tagebuch eines seltsam gedämpften Wahlkampfs
Der freiheitliche Historikerbericht ist eine Blamage. In der DNA der FPÖ sind Geschichtsrevisionismus, Opferkult und ideologische Versatzstücke von Volksgemeinschaft und dem Kampf gegen die „Vermischung von Völkern und Rassen“ allzu fest verankert.
Christa Zöchling über Österreichs Politiker, die in diesen Tagen als Empörte und Gekränkte, Verratene und Gerechte auftreten und sich so den Ast absägen, auf dem sie sitzen.
Jedes Jahr am 8. Mai feiert Europa seine Befreiung vom Nationalsozialismus. Die Geschichte eines SS-Mannes, der in Auschwitz das Vogelleben erforschte, zeigt die unfassbare Ignoranz inmitten der Vernichtung.
Die Identitäre Bewegung hat Rechtsextremismus mit modernen Kommunikationsmethoden salonfähig gemacht: provokante Störaktionen statt martialischer Aufmärsche, eingängige Anti-Migration-Slogans statt plumper Nazi-Diktion. Wie gefährlich ist die Bewegung?
Extremismusforscherin Julia Ebner über Rechtsextremismus, der sich gesellschaftsfähiger Ideologien bedient, und die Narrenfreiheit in Online-Netzwerken.
Christa Zöchlings Serie über das Jahr 1938 erscheint nun als profil-Sonderausgabe. Im profil-Podcast sprach sie mit dem Schüler Stanislaus Ruhaltinger über den Zeitgeist jenes verhängnisvollen Jahres.