Michael   Nikbakhsh

Michael Nikbakhsh

war bis Dezember 2022 stellvertretender Chefredakteur und Leiter des Wirtschaftsressorts.

Drei Personen sitzen in einem Wohnzimmer auf einem Sofa und Sesseln.

Das Geschäft multinationaler Großbanken mit schmutzigem Geld

Eine internationale Recherche deckt gewaltige Defizite bei der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung auf. Michael Nikbakhsh und Stefan Melichar aus dem profil-Investigativteam erklären gemeinsam mit Ulla Kramar-Schmid (ORF) die Enthüllungen um die FinCENFiles.

Von Michael Nikbakhsh und Stefan Melichar
Collage mit Elementen wie Geldscheinen, Goldbarren, Munition und dem Logo „FinCEN Files“.

Die FinCEN Files

Geheime US-Regierungspapiere dokumentieren das Geschäft multinationaler Großbanken mit schmutzigem Geld.

Von Stefan Melichar und Michael Nikbakhsh
Eine rote stilisierte Figur führt eine Gruppe blauer Figuren an.

Seiltanz über dem Abgrund

Früher war investigativer Journalismus etwas für Einzelkämpfer mit großen Egos. Inzwischen ist er zum medienübergreifenden Teamwork geworden. MICHAEL NIKBAKHSH über die Konstanten und den Wandel eines hochexplosiven Mediengenres.

Von Michael Nikbakhsh
Nahaufnahme eines Mannes mit Brille und grauem Schnurrbart.

„Es gab keinen Widerspruch“

Aus dem Inneren einer Fälschwerkstatt: Wie Martin Pucher und seine Kollegin Franziska Klikovits mehr als zwei Jahrzehnte lang eine Bank in der Bank führten und alle narrten. Begünstigt wurde das durch „devote“ Mitarbeiter und eine Bankenaufsicht, die sich 13 Jahre lang nicht in Mattersburg blicken ließ.

Von Stefan Melichar und Michael Nikbakhsh
Ein Mann mit Brille vor dem Logo der österreichischen Bundesliga.

Commerzialbank: Martin Pucher und die Akte Mattersburg

Die Malversationen des Bankers Martin Pucher hätten vor Jahren aufgedeckt werden können. 2015/2016 ermittelten zwei Staatsanwaltschaften wegen Untreue, die Verfahren schliefen ein. Auch die Bankprüfer patzten. Das Protokoll eines Behördenversagens.

Von Michael Nikbakhsh
Ein Mann mit Sonnenbrille und Anzug geht auf einem Weg entlang.

Geheimplan: Finanzministerium wollte Glücksspielmarkt liberalisieren

Das ÖVP-regierte Finanzministerium unter Hartwig Löger plante 2018/2019 eine beispiellose Öffnung des Glücksspielmarktes. Das „kleine“ Automatenglücksspiel sollte wieder bundesweit möglich werden, daneben wurde die Versteigerung von Online-Glücksspiellizenzen erwogen. Die FPÖ war in das Projekt monatelang nicht eingebunden, wie gemeinsame Recherchen von profil, „Der Standard“ und ORF-ZiB2 zeigen. Die Reform hätte nicht zuletzt Novomatic in die Karten gespielt.

Von Michael Nikbakhsh, Stefan Melichar und Jakob Winter
Ist Sobotka befangen?

Öffentliche Gelder: So finanziert sich Sobotkas Mock-Institut

Das ÖVP-nahe Alois Mock Institut bekam 2018 vom Land Niederösterreich insgesamt 45.000 Euro an Förderungen – für ein Buchprojekt. Dazu kommen Inserate in der Höhe von knapp 37.000 Euro jährlich. Am häufigsten inserieren Gesellschaften des Landes.

Von Michael Nikbakhsh und Jakob Winter
Neue Chatprotokolle zwischen Löger und Strache veröffentlicht.

Das türkise Finanzministerium und sein „Projekt Edelstein“

profil, „Der Standard“ und die ORF-ZiB2 hatten Zugang zu vertraulichen Akten des Finanzministeriums. 2018/2019 bereitete das ÖVP-regierte Ressort klammheimlich den Verkauf kritischer IT-Infrastruktur vor: Das Bundesrechenzentrum sollte an die Österreichische Post AG abgegeben werden. Ohne Einbindung des Regierungspartners FPÖ. Das Vorhaben überdauerte auch den Zusammenbruch der türkis-blauen Koalition. Es war so konkret, dass selbst notwendige Gesetzesänderungen vorbereitet waren.

Von Michael Nikbakhsh
Ein Mann in einem hellen Sakko gestikuliert und spricht.

Die BVT-Affäre: War die Razzia 2018 von langer Hand geplant?

Die Auswertung der Chats von Johann Gudenus in der Causa Casinos Austria legt auch eine Spur zu den Hausdurchsuchungen im Verfassungsschutz 2018. Sieben Wochen vor der Razzia schickte Gudenus die Kontaktdaten des späteren EGS-Einsatzleiters Wolfgang Preiszler an den Kabinettschef von FPÖ-Innenminister Kickl. Das belegen gemeinsame Recherchen von profil und „Der Standard“.

Von Michael Nikbakhsh
Ein Mann im Anzug spricht vor einem blauen Hintergrund mit OBAG-Logos und ORF-Mikrofonen.

Der Fall Thomas Schmid: Der Kanzler-Vertraute und das Kokain

Thomas Schmid gilt als enger Freund und Berater von Sebastian Kurz. Er arbeitete einst für mehrere ÖVP-Politiker und brachte es bis zum Generalsekretär des Finanzministeriums. Im Casinos-Verfahren wird der nunmehrige Chef der Staatsholding ÖBAG als einer der Beschuldigten geführt. Die behördliche Auswertung seiner Chats lieferte Hinweise auf einen Drogentatbestand. Die Staatsanwaltschaft Wien untersucht das. Schmids Anwalt rechnet mit einer Verfahrenseinstellung.

Von Michael Nikbakhsh