Fällt am Dienstag die Vorentscheidung bei den US-Vorwahlen? Nein, denn diesmal stehen die beiden Kandidaten de facto schon fest. Und trotzdem könnte es am Ende ganz anders kommen.
Die Bedrohung durch Wladimir Putin steigt. In „fünf bis zehn Jahren“ könnte Russland einen NATO-Staat angreifen, sagt Deutschlands Verteidigungsminister Boris Pistorius. Ausgerechnet jetzt zieht Donald Trump die NATO-Beistandspflicht ins Lächerliche. Europa stellt sich beklommen die Frage: Wie sollen wir uns verteidigen?
Der jüdische Intellektuelle Doron Rabinovici erachtet das Genozid-Verfahren gegen Israel als Kränkung. Er warnt vor einer existenziellen Bedrohung des jüdischen Staates, wenn es zu keiner Einigung mit den Palästinensern kommt.
Die ehemalige palästinensische Politikerin Hanan Ashrawi will das Massaker der Hamas vom 7. Oktober nicht zum Fokus der Debatte werden lassen. Sie stellt die israelische Besatzung ins Zentrum.
Außenminister Alexander Schallenberg erwartet von Israel eine politische Perspektive im Nahost-Konflikt und spricht sich für Sanktionen gegen gewalttätige jüdische Siedler aus.
Der Rektor der Akademie der bildenden Künste Wien, Johan Frederik Hartle, spricht über propalästinensische Studierende an seiner Uni, die komplizierte Frage, wie mit Israelkritik umzugehen ist, welche Konflikte er aushalten möchte – und welche nicht.
Die Frau, mit der profil seit Kriegsausbruch in Gaza Kontakt hält, ist nach Ägypten geflüchtet. Das gelingt nur wenigen. Die Frage, wo die Bevölkerung des Gazastreifens in Zukunft leben soll, ist eine persönliche und höchst politische zugleich.
Donald Trump kann unmöglich noch einmal zum US-Präsidenten gewählt werden – nach allem, was vorgefallen ist? Bloß nicht schon wieder ein vorschnelles Urteil!
Robert Treichler berichtet seit 25 Jahren über den Nahostkonflikt. Er saß beim Hamas-Chef von Gaza in dessen Wohnzimmer und begleitete einen Imam der Hamas durch den Alltag. Seit dem Massaker des 7. Oktober stellt er sich die Frage: Wie konnte die Terrororganisation so stark werden?