Ein Mann im blauen Anzug (Kanzler Christian Stocker) spricht, flankiert von zwei weiteren Personen: Links Andreas Babler, rechts Beate Meinl-Reisinger
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2026 wird wohl die Wehrpflicht verlängert, die Bundesstaatsanwaltschaft eingeführt und die Sozialhilfe vereinheitlicht. Das sind die wichtigsten Gesetze im neuen Jahr.

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Budget sanieren, Strukturen reformieren und damit wieder Wachstum generieren. Das ist der Dreiklang, den die Regierung aus ÖVP, SPÖ und Neos anstimmen will. Rund hundert Gesetze wurden seit der Regierungsbildung im März 2025 bereits beschlossen, von der Mietpreisbremse über die Anhebung der Korridorpension bis zum Kopftuchverbot unter 14 an Schulen. Daneben rannte die Koalition aber vor allem den Budgetzielen hinterher.

Dieser Sparzwang wird sich 2026 nicht ändern. Eine „Reformpartnerschaft“ aus Bund, Ländern und Gemeinden demonstrierte im Sommer 2025 zwar den Willen, nötige Strukturreformen bei Gesundheit, Pensionen oder Föderalismus anzugehen. Konkretes zeichnet sich derzeit aber nicht ab. Doch auch jenseits der Reformpartnerschaft hat die Regierung für 2026 bereits Projekte geplant, die das Leben in Österreich nachhaltig verändern werden. Es geht darum, wer im Land bleiben darf und wer es verteidigen muss, wer über Anklagen entscheiden soll und wer die Staatsbürgerschaft erhält. Und die Regierung muss entscheiden, welche Medien gefördert werden.

Dies sind die wohl wichtigsten Gesetzesvorhaben, die im neuen Jahr beschlossen werden – vorausgesetzt, ÖVP, SPÖ und Neos können sich tatsächlich darauf einigen.

Max Miller

Max Miller

ist seit Mai 2023 Innenpolitik-Redakteur bei profil. Schaut aufs große Ganze, kritzelt gerne und mag Grafiken. War zuvor bei der „Kleinen Zeitung“.