Marina Delcheva

Marina Delcheva

leitet das Wirtschafts-Ressort. Davor war sie bei der „Wiener Zeitung“.

René Benko blickt zur Seite.

Causa Signa: Zwölf Ermittlungsstränge – erste Anklage möglich

Die WKStA hat einen Teil ihrer Signa-Ermittlungen abgeschlossen, ein Vorhabensbericht liegt im Ministerium. Nun geht es um die Frage: Kommt bald eine erste Anklage oder nicht? Die Verdachtsliste gegen René Benko und frühere Signa-Manager wird indes immer länger. Am Donnerstag wurde die U-Haft verlängert.

Von Marina Delcheva, Julian Kern und Stefan Melichar
Ein Serverschrank mit vielen bunten Kabeln und blinkenden Lichtern.

Wie ein US-Techriese heimische IT-Firmen erpresste

Vor über einem Jahr wurde der heimische Cloud-Anbieter Anexia von einem der größten Halbleiterproduzenten der Welt unter Druck gesetzt und fast um seine Existenz gebracht. Heute kämpft der Geschäftsführer für mehr Unabhängigkeit von US-Techgiganten – sein Fall ist nur einer von vielen.

Von Marina Delcheva
Signa-Gründer René Benko war 2023 als Gesellschafter der „Fabios“-Betreiberfirma eingetragen – und verkaufte den Anteil an seine Privatstiftung.

Nobel-Lokal „Fabios“: Benko-Stiftung versilbert Anteile

Die „Laura Privatstiftung“, ein wesentlicher Hort des Familienvermögens von Signa-Gründer René Benko, hat ihre Anteile am Wiener Nobel-Restaurant „Fabios“ verkauft. Erworben hatte die Stiftung die Beteiligung knapp vor der Signa-Pleite um 650.000 Euro – und zwar von René Benko persönlich.

Von Marina Delcheva, Stefan Melichar und Anna Thalhammer
Das Cover des Nachrichtenmagazins „Profil“ zeigt René Benko.

profil 4/2025: Die Signa-Saga und René va plus

Wütende Investoren, Razzien, geheime Treffen und ein Milliardär in U-Haft. Keine andere Geschichte beschäftigte die profil-Redaktion in den vergangenen zwei Jahren so sehr wie Signa. Eine sehr persönliche Betrachtung der größten Firmenpleite in Österreichs Geschichte.

Von Marina Delcheva und Anna Thalhammer
Der goldene Schriftzug „SIGNA“ an einer weißen Wand.

Gutachten: Signa-Prime schon eineinhalb Jahre früher pleite

Die Spitzengesellschaft der besonders wichtigen „Prime“-Sparte von René Benkos Signa soll bereits Ende März 2022 „materiell“ insolvent gewesen. Das zeigt ein aktueller Bericht des Insolvenzverwalters, der profil vorliegt. Die Verwertung der Immobilien wirft bisher deutlich weniger ab als erhofft.

Von Marina Delcheva, Stefan Melichar und Anna Thalhammer
Ein Motocross-Fahrer stürzt mit seiner KTM in den schlammigen Boden.

Sorgen um KTM-Standort: Frag doch den Inder

KTM ist gerettet – vorerst. Die indischen Haupteigentümer nehmen nochmals 600 Millionen Euro in die Hand. Aber bedeutet die Rettung des Unternehmens auch die Rettung seines Standorts? Nachhaltig saniert ist der Motorradhersteller jedenfalls noch nicht.

Von Marina Delcheva
Drei 100-Euro-Scheine liegen übereinander.

Haben wir ein Geldwäsche-Problem?

Die Geldwäsche-Verdachtsmeldungen haben sich im vergangenen Jahr fast verdoppelt. Und das hat auch ein bisschen mit Russland und den Sanktionen zu tun. Aber: Für den Finanzplatz ist das gar nicht so schlecht.

Von Marina Delcheva
Immobilienmogul René Benko.

Benko-E-Mail: „Das endet in einem Desaster“

Signa Sports United war die erste große Signa-Gesellschaft, die 2023 pleiteging. Vernehmungsprotokolle und interne E-Mails, die profil einsehen konnte, legen nun offen, wie dramatisch die Lage schon Monate vor dem großen Zusammenbruch war.

Von Marina Delcheva, Stefan Melichar und Anna Thalhammer