Die Sinologin Susanne Weigelin-Schwiedrzik hat ein Buch über die Rolle Chinas in der Welt geschrieben. Europa, meint sie, komme eine Schlüsselrolle bei der Vermittlung zwischen der Volksrepublik und den USA zu.
Geoengineering, also das Eingreifen in das Klima der Erde mittels Technologie, könnte Realität werden. Der Spitzendiplomat Janos Pasztor führt seit Jahren Gespräche mit Staats- und Regierungschefs in aller Welt, um für ein internationales Regelwerk zu werben.
Zwei Ukrainerinnen erzählen von ihrem Alltag als Sanitäterinnen im Krieg – von Ängsten, Hoffnungen und darüber, was sie trotz allem weitermachen lässt.
Fünf Jahre lang drehte der österreichische Regisseur Gerald Igor Hauzenberger in Niger einen Dokumentarfilm. Jetzt musste er das Land überstürzt verlassen. Wie er den Militärputsch erlebt hat.
Mit einem harten Kurs gegen Flüchtlinge, Minderheiten und die EU gewann Giorgia Meloni die Wahlen in Italien. Ein Jahr später ist sie zur gefragten Staatsfrau geworden. Wie konnte das geschehen?
Der ehemalige Agent David Grusch hat vor US-Abgeordneten über unbekannte Flugobjekte ausgesagt. Seine Behauptungen sind abenteuerlich: In einem geheimen Forschungsprojekt werde versucht, abgestürzte UFOs zu reparieren.
Nach den Wahlen wollte die spanische Volkspartei eine Allianz mit der extremen Rechten bilden. Der Plan ist nicht aufgegangen, doch er steht für einen Trend, der in ganz Europa umgeht.
David Keith von der Universität Chicago forscht darüber, wie wir die Erde mittels Geoengineering abkühlen könnten. Im Interview mit profil wird rasch klar: Der Geophysiker fühlt sich missverstanden.
Darf der Mensch mittels Technologie in das Klima der Erde eingreifen? Hinter verschlossenen Türen laufen seit Jahren internationale Gespräche über diese Frage. Doch wer entscheidet, wann und wie Geoengineering umgesetzt wird?
Von Franziska Dzugan,
Siobhán Geets und
Christina Hiptmayr
Die Zukunft unseres Planeten wird nicht am Esstisch und bei der Urlaubsplanung von Durchschnittsbürgern entschieden, sondern in den Parlamenten, Ministerien und bei Klimakonferenzen.
Rückschläge bei der ukrainischen Gegenoffensive, der Versuch einer bewaffneten Meuterei in Russland und falsche Bilder von der Front – der „Nebel des Krieges“ hat sich zuletzt noch einmal verdichtet. Versuch einer Aufklärung in acht Punkten.
Illegale Abschiebungen, Schläge, scharfe Hunde: An den EU-Außengrenzen wurde die Herrschaft des Rechts abgelöst, schwere Straftaten gegen Geflüchtete bleiben folgenlos. Reportagen von den Randzonen eines Kontinent, der behauptet, Menschenrechte hochzuhalten. Aber offenbar nicht für alle.
Von Franziska Tschinderle,
Edith Meinhart und
Siobhán Geets
In der Asylreform hat die EU nicht die richtigen Schlüsse gezogen, sagt Gerald Knaus. Um die Zahl der Schutzsuchenden an den Außengrenzen zu reduzieren, müssten möglichst viele Drittländer zu sicheren Häfen für Flüchtlinge werden.
Alle Tage wieder argumentiert die FPÖ mit der Neutralität, um irgendetwas zu verhindern. Die Debatte über den geplanten „Sky Shield“ ist ein Höhepunkt des Absurden.
Russland hat den Kachowka-Damm gezielt gesprengt, glaubt der Militärexperte Markus Reisner. Für eine Verantwortung der Ukraine gebe es keinerlei Indizien.