Nationalsozialismus

Ein Mann verkleidet als KZ-Häftling hält ein Plakat mit durchgestrichenem Hakenkreuz hoch.

Reportage

Gegenprotest in SS-Uniform: So polarisierte der Sudetendeutsche Tag in Brno

Die Sudetendeutschen mussten 1945 aus Tschechien fliehen. Jetzt sind sie zurück. Ein Gedenkwochenende mit Störgeräuschen.

Von Raphael Bossniak

Das Foto zeigt die Lustenauer Malerin Stephanie Hollenstein als Soldat Stephan Hollenstein im Ersten Weltkrieg.

Kunst

Kühe, Kunst und Krieg: Die erste Biografie über die NS-Malerin Stephanie Hollenstein

Die Lustenauer Malerin Stephanie Hollenstein stieg im Nationalsozialismus zur einflussreichen Kunstfunktionärin auf. Nun ist die erste Biografie über die fanatische Antisemitin und Hitler-Verehrerin erschienen.

Von Wolfgang Paterno

Ein abgemagerter Junge sitzt mit anderen Kindern in einem Raum.

Genozid-Vorwürfe gegen Israel: Im Zweifel für den Angeklagten

Die UN-Völkermordkonvention entstand als Reaktion auf den Holocaust, nun wird Israel verdächtigt, dagegen zu verstoßen. Die Debatte darüber, ob Israel im Gazastreifen einen Genozid begeht, befasst Historiker und Juristen – und sorgt für erbitterten Streit.

Eine Gruppe junger Menschen hält eine Gedenkveranstaltung mit Kerzen vor einem Gebäude ab. Auf einem Banner steht „Light of Hope“.

Wie gedenkt man, wenn Krieg ist?

Es war der erste 9. November, der nach dem 7. Oktober stattfand: In ganz Österreich fanden diese Woche Gedenkveranstaltungen anlässlich der Novemberpogrome statt. Fünf Szenen, die zeigen, wie stark das Erinnern nach dem Terror der Hamas unter Spannung stand.

Eine Frau mit Bubikopf blickt in einem Schwarzweißfoto nach unten.

Dorothy Thompson: Die rasende Reporterin, die Hitler traf

Sie gehörte zu den einflussreichsten Frauen Amerikas, zählte Sigmund Freud und Bertolt Brecht zu ihren Bekannten: Die große Journalistin und Exzentrikerin Dorothy Thompson wird wiederentdeckt. „Ich traf Hitler!“, ihr bekanntestes Buch, erscheint jetzt erstmals auf Deutsch.

Ein zerbrochenes „Profit“-Schild ist mit einem „Crime“-Absperrband versehen.

profil-Crime: Der kurze Brief zum langen Lebewohl

Der Jurist Karl Biack wurde 1944 vom nationalsozialistischen Verbrecherregime hingerichtet. Bis heute weigern sich die Gerichte, den Abschiedsbrief des Salzburgers an seinen Sohn auszuhändigen. Eine sehr österreichische Geschichte.

Eine Person mit Maske sitzt in einem Gerichtssaal, das Gesicht ist verpixelt.

Der Fall "Europäische Aktion"

Die Staatsanwaltschaft Wien will fünf Männer wegen NS-Wiederbetätigung vor Gericht stellen. Sie sollen versucht haben, in Österreich eine paramilitärische Organisation aufzuziehen. Mit dem Ziel, das "Deutsche Reich" wiederherzustellen. Die Anklageschrift wirft Blick in eine Welt des Irrsinns.