Der Rechtsextremismusforscher Andreas Peham vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) über die Razzien rund um Neonazi Gottfried Küssel, die Gefahren, die von der Szene ausgehen und die Rekrutierung der Rechten.
Die UN-Völkermordkonvention entstand als Reaktion auf den
Holocaust, nun wird Israel verdächtigt, dagegen zu verstoßen.
Die Debatte darüber, ob Israel im Gazastreifen einen Genozid begeht, befasst Historiker und Juristen – und sorgt für erbitterten Streit.
In seinem neuen Buch fragt sich Paul Lendvai: „Wer bin ich?“ Mit profil sprach der Autor und Holocaust-Überlebende über ungebildete Politiker, gelungene Integration und beste Freunde mit NS-Vergangenheit.
Jahrelang war ein Wandbild eines Lieblingsmalers von Adolf Hitler im Parlament verdeckt – bis Walter Rosenkranz Nationalratspräsident wurde. Der Freiheitliche inszeniert sich auf Social Media mit dem Gemälde, berichtet „tag eins“.
Was 17 in der NS-Zeit geraubte Bücher, die kürzlich an die Bibliothek der Wiener Arbeiterkammer restituiert wurden, über unseren Umgang mit der Vergangenheit erzählen.
Es war der erste 9. November, der nach dem 7. Oktober stattfand: In ganz Österreich fanden diese Woche Gedenkveranstaltungen anlässlich der Novemberpogrome statt. Fünf Szenen, die zeigen, wie stark das Erinnern nach dem Terror der Hamas unter Spannung stand.
Sie gehörte zu den einflussreichsten Frauen Amerikas, zählte Sigmund Freud und Bertolt Brecht zu ihren Bekannten: Die große Journalistin und Exzentrikerin Dorothy Thompson wird wiederentdeckt. „Ich traf Hitler!“, ihr bekanntestes Buch, erscheint jetzt erstmals auf Deutsch.
Viele Opfer des Nationalsozialismus hüllten sich nach 1945 in Schweigen, während die Täter ungeschoren davonkamen. Der oberösterreichische Autor Klemens Renoldner hat darüber ein beeindruckendes Buch geschrieben.
Georg Friedrich Haas ist in einer Familie von Hitler-Bewunderern aufgewachsen. Mit einem wuchtigen Buch löst sich der Grazer Komponist von seiner Vergangenheit als „Nazibub“.
Die Malin-Gesellschaft konfrontiert Vorarlberg seit 40 Jahren mit seiner verdrängten NS-Geschichte. Ein neues Buch des Vereins versammelt Täterbiografien.
In der Zeit des Naziterrors versuchten zahllose Menschen, über
Vorarlbergs Grenze die rettende Schweiz zu erreichen. Auf Radtour entlang einer Trennlinie, die einst über Leben und Tod entschied.
Jene Versammlung einer NS-Spitze, in der die „Endlösung der Judenfrage“ organisiert wurde, jährt sich zum 80. Mal. Historische Fehlinterpretationen begleiten das Ereignis.
Der Jurist Karl Biack wurde 1944 vom nationalsozialistischen Verbrecherregime hingerichtet. Bis heute weigern sich die Gerichte, den Abschiedsbrief des Salzburgers an seinen Sohn auszuhändigen. Eine sehr österreichische Geschichte.
Die Staatsanwaltschaft Wien will fünf Männer wegen NS-Wiederbetätigung vor Gericht stellen. Sie sollen versucht haben, in Österreich eine paramilitärische Organisation aufzuziehen. Mit dem Ziel, das "Deutsche Reich" wiederherzustellen. Die Anklageschrift wirft Blick in eine Welt des Irrsinns.